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Ein Sterbefall ist eine schwierige Situation. Sie müssen jetzt nicht alles auf einmal wissen — rufen Sie uns einfach an. Wir kümmern uns um alles Weitere.

Die ersten Schritte bei einem Wohnungstod

  1. Einen Arzt verständigen, der den Tod feststellt
  2. Personalausweis des Verstorbenen bereithalten
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Alles andere übernehmen wir für Sie.

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Feuerbestattung Frankfurt – die Freiheit, den letzten Ruheort selbst zu wählen

Die meisten Menschen in Deutschland entscheiden sich heute für eine Feuerbestattung. Das hat weniger mit den Kosten, sondern mehr mit der Freiheit zu tun, die keine andere Bestattungsform bietet. Denn die Urne darf im Gegensatz zum Sarg nahezu überall ihre letzte Ruhe finden, auf dem Friedhof ebenso wie im RuheForst/FriedWald, auf hoher See oder an einem Ort, den Sie erst später wählen. Pietät Mayer begleitet Sie als familiengeführtes Haus in Frankfurt am Main und Steinbach (Taunus) auf diesem Weg.

Urne mit Blumenschmuck bei einer Feuerbestattung, Angehörige im Hintergrund

Was ist eine Feuerbestattung?

Die Feuerbestattung oder Kremation bezeichnet das Einäschern der/des Verstorbenen und die anschließende Beisetzung der Asche in einer Aschekapsel/Urne. Für die Einäscherung muss ein Leichnam hierzulande in einem für die Verbrennung geeigneten Sarg in ein staatlich zugelassenes Krematorium überführt werden. Der Sarg ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

Wie bzw. wo der endgültige Abschied erfolgt, hängt vom Wunsch der/des Verstorbenen ab. Anders als bei der Erdbestattung gibt bei einer Feuerbestattung eine große Vielfalt an Möglichkeiten, die von der letzten Ruhestätte im Wald oder auf dem Meer bis zur anonymen Beisetzung reicht.

Ein großer Zeitdruck herrscht bei dieser Bestattungsform nicht. Sie können sich auch erst nach der Einäscherung für den einen oder anderen Weg entscheiden, denn nach hessischem Bestattungsgesetz darf eine Urne 9 Wochen, ab dem Zeitpunkt der Einäscherung, aufbewahrt werden. Wir kümmern uns im Hintergrund um den gesamten Ablauf und nehmen Ihnen die Behördengänge und andere im Trauerfall anstehende Aufgaben ab.

Ablauf einer Feuerbestattung - Schritt für Schritt

Bis zur Kremation folgt die Feuerbestattung immer einem festgelegten Ablauf. Danach hängt der Ablauf davon ab, wo die Asche der/des Verstorbenen ihre letzte Ruhe finden soll. Bis dahin begleitet Sie Pietät Mayer bei jedem Schritt und steht Ihnen bei Fragen jederzeit zur Seite.

  • Überführung

    Wir holen die/den Verstorbenen ab und leiten alles Nötige wie die Beantragung der Genehmigungen für die Einäscherung und den weiteren Bestattungsablauf in die Wege. Bis zur weiteren Überführung zur Einäscherung verbleibt die/der Verstorbene in unseren Räumlichkeiten.

  • Aufbahrung & Trauerfeier

    Wünschen Sie vor der Einäscherung eine Verabschiedung am offenen Sarg, ist das bei Pietät Mayer in einem ruhigen Raum ohne Zeitdruck möglich. Die Trauerfeier kann vor oder nach der Kremation stattfinden, ganz wie Sie es wünschen.

  • Einäscherung

    Wir überführen den Sarg zum Krematorium. In der Regel ist das ein Haus, welches sich im Kreis Offenbach a.M. befindet, da Frankfurt schon seit 2013 kein eigenes Krematorium mehr hat. Danach nehmen wir die Urne in Empfang und bringen Sie wieder in unser Bestattungsinstitut.

  • Beisetzung der Urne

    Die Urne wird je nach gewünschter Bestattungsart beigesetzt, etwa in einem Baumgrab in einem RuheForst/FriedWald, auf See oder ganz klassisch in einem Urnengrab auf dem Friedhof.

Älteres Paar bespricht gemeinsam Unterlagen zur Bestattungsvorsorge

Was kostet eine Feuerbestattung in Frankfurt?

Feuerbestattungen sind in der Regel günstiger als eine klassische Erdbestattung. Art und Höhe der Kosten können jedoch variieren, da die Einäscherung mit anschließender Urnenbeisetzung immer noch eine sehr individuelle Bestattungsform mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten ist.

Sie umfassen alles, was wir als Bestatter für Sie leisten, inklusive Abholung und Überführung der/des Verstorbenen zum Krematorium und zurück, alle Formalitäten und Genehmigungen und die Planung und Gestaltung der Trauerfreier samt passender Drucksachen.

Trotz Einäscherung herrscht in Deutschland Sargpflicht. Für die Kremation braucht es spezielle Särge, die vollständig verbrennen. Sie sind eher einfach gehalten und in der Regel deutlich günstiger, aber dennoch würdevoll und lassen sich manchmal sogar bemalen.

Die Gebühren für die Kremation hängen vom jeweiligen Krematorium ab. In Frankfurt selbst gibt es keines mehr. Für das Krematorium im Kreis Offenbach liegen die Gebühren zurzeit bei etwa 642 Euro (Stand: August 2026). Genaueres können wir Ihnen bei einer persönlichen Beratung sagen.

Die Auswahl an Urnen ist groß und reicht von schlichten bis hin zu aufwendig gearbeiteten und entsprechend höherpreisigen Modellen. Alle Urnen sind aus, vorgeschriebenen, biologisch abbaubaren Materialien gefertigt. Es gibt kaum noch Kommunen von denen dies nicht gefordert wird.

Je nachdem, wo die Urne beigesetzt wird, fallen zusätzliche Gebühren an. Für die Beisetzung auf einem Frankfurter Friedhof sind das laufende Gebühren für Grab und Grabpflege. Bei einer Baumbestattung in einem FriedWald Gebühren für den Baum. Bei einer Seebestattung einmalige Gebühren für die Reederei.

Die unterschiedlichen Varianten der Feuerbestattung

Die unterschiedlichen Varianten der Feuerbestattung

Die Urne wird in auf dem Friedhof Ihrer Wahl in einem Urnenerdgrab oder einer Urnenkammer/-stele auf einem Friedhof beigesetzt. Dabei steht Ihnen vom Wahlgrab über das Reihengrab bis hin zum Rasengrab und einem anonymen Urnengrab die gesamte Bandbreite an Grabarten zur Verfügung. Die Bestattung auf dem Friedhof ist für Angehörige schön, die sich später einen festen Ort zum Gedenken wünschen.

Für Menschen, die sich zeitlebens dem Meer verbunden gefühlt haben, gibt es die Möglichkeit einer Urnenbestattung auf See. Dabei wird die Asche vom Schiff aus in einer sich im Wasser auflösenden Kapsel den Wellen übergeben. Möglich sind Seebestattungen in Nord- und Ostsee sowie auf Wunsch auch in internationalen Gewässern wie Mittelmeer und Atlantik.

Was die Seebestattung für Menschen mit Liebe zum Meer ist, ist die Baumbestattung für Naturverbundene. In einem RuheForst oder FriedWald wird die biologisch abbaubare Urne im Wurzelbereich eines Einzel-, Familien- oder Gemeinschaftsbaums bestattet. Alternativ gibt es die Möglichkeit einer Baumbestattung auf einem Friedhof mit einem eigenen Baumgrabfeld.

Ist eine schlichte Bestattungsform gewünscht, gibt es die anonyme Beisetzung. Sie erfolgt auf einem anonymen Urnenfeld ohne Grabstein oder andere Hinweise auf die dort beigesetzten Verstorbenen. Eine Grabpflege ist nicht erforderlich. Folglich ist es auch die günstigste Art der Beerdigung.

Was das deutsche Recht nicht zulässt, etwa die Urne mit nach Hause zu nehmen, erlauben manche Nachbarländer sehr wohl. Manchmal lohnt sich deshalb einen Blick über die Grenze. Gerne beraten wir Sie zu den internationalen Möglichkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Häufige Fragen zur Feuerbestattung

Nein, Verstorbene spüren die Einäscherung nicht. Mit dem Tod erlöschen sämtliche Körperfunktionen, das Nervensystem eingeschlossen. Somit ist auch kein Schmerzempfinden mehr möglich. Zudem gibt es in Deutschland die Pflicht zur doppelten Leichenschau vor einer Einäscherung inklusive entsprechender Wartezeiten. So ist absolut sichergestellt, dass der Tod vor Beginn der Kremierung eingetreten ist.

Von der Abholung der/des Verstorbenen bis zur Beisetzung der Urne vergehen etwa zwei bis drei Wochen. Die Einäscherung selbst dauert nur wenige Stunden. Danach übergibt das Krematorium die Urne an unser Bestattungsunternehmen. Sie wird dann bis zur geplanten Trauerfeier bei uns aufbewahrt.

Weil es der Gesetzgeber so vorschreibt. In Deutschland gibt es eine Sargpflicht, die auch bei Feuerbestattungen gilt. Sie soll die Hygiene gewährleisten und eine würdevolle Behandlung der/des Verstorbenen sicherstellen. Zudem sind die Verbrennungsöfen in den Krematorien auf Särge ausgelegt. Ohne Sarg wäre der Ablauf kaum möglich bzw. erschwert. Für die Feuerbestattung gibt es geeignete Modelle, die meist schlichter ausfallen. Wir beraten Sie dazu gerne in unseren Räumen.

In Deutschland herrscht Friedhofspflicht, weshalb das Aufbewahren einer Urne zu Hause grundsätzlich nicht erlaubt ist. Die Asche einer/eines Verstorbenen darf ausschließlich auf einem Friedhof beigesetzt werden. Eine Ausnahme macht lediglich Rheinland-Pfalz, wo unter bestimmten Bedingungen die Aufbewahrung zu Hause erlaubt ist. Dazu gehört, dass die verstorbene Person diesen Wunsch schriftlich hinterlegt haben muss und in Rheinland-Pfalz gemeldet war. Dass diese oder eine ähnliche Regelung von anderen Bundesländern übernommen wird, ist bisher nicht angedacht.

Weil die Stadt Frankfurt ihr Krematorium Ende 2013 geschlossen hat. Aktuell gibt es in der Stadt selbst keine Möglichkeit mehr zur Einäscherung. Bei Pietät Mayer bringen wir Verstorbene zur Kremation in die Krematorien in der Umgebung. Wohin genau, klären wir natürlich vorab in unserer Beratung.

Weitere Bestattungsarten

Jeder Mensch ist einzigartig – entdecken Sie weitere Möglichkeiten.

  • Urne auf einem Friedhof bei der Beisetzung einer Feuerbestattung

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  • Hand hält rotes Herz am Meer als Symbol für die Verbundenheit bei einer Seebestattung

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Fragen zur Feuerbestattung

Kostenlos, unverbindlich und persönlich – telefonisch, per WhatsApp oder in unseren Häusern in Frankfurt und Steinbach.

Doris Mayer, Melanie Mayer